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Babys erster Monat

Dein Baby im 2. Monat

Ist es euch aufgefallen? Euer Kind nimmt jetzt bewusst Kontakt zu euch auf. Süßes Lächeln, erste Laute: Ein Baby im zweiten Monat ist neugierig, will dazulernen, Bindung aufbauen, und es hat Spaß an der sozialen Interaktion mit seinen Eltern und seiner Umgebung. Strampeln, mit den Ärmchen rudern, quietschen, glucksen, gurren, lächeln: Im zweiten Lebensmonat ist euer Baby kein Neugeborenes mehr.

Ein ganzer Monat liegt bereits hinter euch und dein Säugling hat viele Fortschritte gemacht. Und das wird jetzt mit ebenso rasantem Tempo weitergehen. Freut euch darauf! Was wird dein Kind als Nächstes erlernen? Bauchlage, Lächeln, Greifreflex: Wie sieht die weitere Entwicklung deines Babys aus? Wir erklären dir alles rund um dein Baby im zweiten Monat.

Wie ist der Tagesablauf mit einem Baby im 2. Monat?

Für Babys ist es beruhigend, wenn die Welt berechenbarer wird und sie ungefähr wissen, wann was passiert. Daher ist es zu empfehlen, dass du dir einen groben Fahrplan für den Tag überlegst. Das gibt Sicherheit – Babys sind dadurch meist ausgeglichener und schlafen besser. Dabei geht es nicht darum, dem Kind eine starre Struktur überzustülpen, sondern ein paar schöne Rituale einzuführen. Zum Beispiel ein Morgen-Ritual, eine Mittagszeit und ein Einschlaf-Ritual am Abend.

Arztbesuche legst du idealerweise auf den frühen Vormittag. Ab 17 Uhr kann der Abend eingeläutet werden – dann empfiehlt es sich, eher keinen Besuch mehr zu empfangen.

Baby im zweiten Monat lacht

Wie entwickelt sich dein Baby im 2. Monat?

Dein Baby hat in den ersten Lebenswochen Meilensteine seiner Entwicklung bewältigt – und es wird nun mit Lust, Freude und Motivation die nächsten Schritte machen. Du kannst es dabei unterstützen! Doch bitte denk daran: Die Entwicklung verläuft bei jedem Baby anders. Die Entwicklungsphasen, die ein Baby im zweiten Lebensmonat durchläuft und die wir dir hier beschreiben, dienen lediglich der Orientierung und können im Einzelfall davon abweichen.

Wie ist es mit der körperlichen Entwicklung deines Kindes? 

Dein Baby wächst im zweiten Monat etwa 3 bis 4 Zentimeter. Auch Babys Gewicht legt zu. Rund 170 bis 330 Gramm pro Woche nimmt es nun zu. Die Kleidergröße bewegt sich von etwa 56 bis 62.

Die Entwicklung von Babys verläuft in Stufen Wachstumsschüben. Es geht nicht gleichmäßig voran, sondern es gibt Zeiten, in denen viel auf einmal passiert in der Gehirn- und der Körperentwicklung. Im ersten Lebensjahr gibt es acht dieser Wachstumsschübe. Wann genau, ist von Kind zu Kind unterschiedlich. Die Schübe betreffen nicht nur die Körpergröße, sondern die gesamte Entwicklung und somit auch alles, was im Gehirn passiert.¹

Was passiert in der geistigen Entwicklung deines Babys?

Babys sind ab dem zweiten Monat wacher und aufnahmefähiger, sie saugen alles auf, was sich um sie herum ereignet. Kein Wunder – schließlich ist für ein Baby nahezu alles neu und aufregend. Die Eltern sind für ein Baby das Allerwichtigste auf der Welt. Konstante Bezugspersonen stärken Babys Urvertrauen und dies wiederum fördert eine gesunde emotionale und geistige Entwicklung.

Wie nimmt dein Baby die Welt wahr?

Dein Baby lernt in erster Linie über seine Sinne: Hören, Sehen, Tasten, Riechen, Schmecken – sie erschließen deinem Baby die Welt. Mund, Hände und Finger sind für dein Baby wichtige Werkzeuge. Der Hörsinn ist voll entwickelt. Aus diesem Grund ist es möglich, dass laute Geräusche dein Kind ängstigen werden. Sorge dafür, dass dein Baby überwiegend in einer ruhigen Umgebung aufwächst und sich geborgen fühlt. Am liebsten hört dein Baby deine ihm vertraute Stimme.

Dein Kind kann inzwischen gut sehen. Es kann Objekte fixieren und etwa einen bis anderthalb Meter weit gucken. Besonders interessant findet dein Baby jetzt Gesichter.

Auch mit der Nase erobert sich dein Kind die Welt. Es liebt Gerüche, vor allem den süßen Duft von Muttermilch – und natürlich den Körpergeruch der Eltern.

Welche Reflexe und motorischen Fähigkeiten hat dein Baby?

Die Bewegungsabläufe werden komplexer – und die Bewegungen sehen flüssiger aus. Der Grund: Reflexmuster wie der Greifreflex lassen nach. Dein Baby beginnt, seinen Körper wahrzunehmen, und kann ihn besser steuern. Schau dir die Hände deines Babys an: Die fest geschlossene Faust öffnet sich langsam, manche Kinder können einen Greifling mit den Händchen kurz festhalten oder, auf dem Bauch liegend, für einen kleinen Moment den Kopf anheben. Babys im zweiten Monat zappeln mit den Ärmchen und strampeln mit den Beinen. Das sieht manchmal witzig aus und dient vor allem der eigenen Körperwahrnehmung.

Wie ernährst du dein Baby im 2. Monat? 

Babys Verdauungssystem ist noch nicht ausgereift. Es verträgt nur Muttermilch oder Pre-Milch. Richte dich bei der Häufigkeit des Stillens oder der Fläschchennahrung nach dem Appetit und Verlangen deines Babys. Die Intervalle sind unterschiedlich, je nachdem, ob dein Kind gerade einen Wachstumsschub durchlebt.

Großeltern und Freunde fragen vielleicht, ob das Kind nicht auch anderes essen dürfe, wie etwa einen selbstgekochten Brei. So lieb das auch gemeint ist, erteile hier eine klare Absage. Ein Baby ist im zweiten Monat noch zu klein für Beikost oder Speisen mit Zucker. Muttermilch beziehungsweise Anfangsmilch reichen. Die Entwicklungsphasen, andere Lebensmittel zu erkunden, laufen nicht weg. Die ersten Zähne kommen in der Regel auch erst ab dem 4. Monat.

Wie viel schläft dein Baby im 2. Monat?

Im zweiten Monat schläft dein Baby immer noch sehr viel – durchschnittlich etwa 16 Stunden pro Tag. Ein fester Rhythmus für Wach- und Schlafphasen pendelt sich bei einigen Babys langsam ein, bei anderen dauert es noch etwas.

Übermüdung kannst du an folgenden Anzeichen erkennen: Dein Baby reibt sich die Augen, wendet sich von Reizen ab, seine Bewegungen werden unkontrolliert. Sorge für ein festes Schlafritual: Verdunkle das Zimmer, lege dein Kind hin, streichele es und schaffe auf diese Weise ein Gefühl der Geborgenheit und Ruhe.

Auf die Frage, wo ein Baby in dem Alter am besten schläft, gibt es verschiedene Antworten. In den meisten Fällen schläft ein so kleines Baby entweder noch mit bei den Eltern im Bett oder in einem Beistellbettchen neben dem Elternbett. Manche Kinder haben ein eigenes Zimmer – das ist jedoch eher selten. Statt einer Bettdecke ist ein Schlafsack zu empfehlen, dann kann sich dein Baby nicht aufdecken, bleibt schön warm und zieht sich die Decke nicht aus Versehen über den Kopf. Bitte lege ins Beistell- oder ins eigene Bettchen keine Kuscheltiere oder dergleichen. Mit viel Pech dreht sich dein Baby so, dass es direkt am Stofftierchen liegt und schlecht Luft bekommt. Daher sollte gar nichts weiter im Bettchen liegen, auch keine Kissen oder Decken.

Babys zweiter Monat

Wie kannst du mit deinem Baby spielen und es dabei fördern?

Sinnvolle Spielzeuge für ein Baby mit 2 Monaten sind Mobiles, an denen Sterne oder kleine Figuren hängen, Greiflinge oder eine Rassel, die sich gut greifen lässt. Achte auf natürliche Materialien wie unbehandeltes Holz oder Baumwolle ohne chemische Zusatzstoffe. Denn dein Kind wird alles in den Mund stecken, um es zu erkunden.

Eine Krabbeldecke mit bunten Motiven, aus verschieden gewebten Stoffarten mit Erhebungen, die mit den Fingern erfühlt und erkundet werden können, eignet sich, um in der Bauchlage das Heben des Köpfchens zu üben und die Nackenmuskulatur zu stärken.

Dein Kind ist wach, neugierig, interessiert. Es nimmt Geräusche, Farben und Licht deutlich wahr. Sobald von irgendwoher ein Geräusch kommt oder ein heller Lichtschein, wird sich der Kopf des Babys in die entsprechende Richtung drehen. Nutze diese Reize, animiere dein Kind, damit es sich dreht und so auch immer mal wieder seine Liegeseite wechselt.

Was kannst du machen, wenn dein Baby schreit?

Wer ein Baby im Alter von 2 Monaten hat, weiß: Babys schreien mitunter – und Eltern wissen oft nicht genau, warum. Mach dir deshalb nicht gleich zu große Gedanken. Dein Kind kann sich nicht anders mitteilen. Ob es Hunger hat, übermüdet ist, Bauchschmerzen hat oder fremdelt, ihm zu kalt oder zu warm ist oder vielleicht einfach nur langweilig: Deinem Kind bleibt nichts anderes übrig, als dies durch Schreien zum Ausdruck zu bringen. Auch wenn Schreiphasen mitunter nervenaufreibend sein können, denke immer daran, dein Baby macht das nicht, um dich zu ärgern!

Im Gegenteil: Dein Kind braucht dich in diesen Phasen besonders. Beruhige dein Kind, indem du es auf den Arm nimmst oder ins Tragetuch. Halt es fest und streichele es. Wiege dein Baby hin und her. Sing ihm ein Liedchen vor. Du wirst sehen, dein Baby wird sich beruhigen. Und: Offensives Schmusen beruhigt auch die Nerven der Eltern. Manch kleiner Schreihals lässt sich auch durch eine sanfte Babymassage zur Ruhe bringen.

Schreit dein Baby im 2. Monat sehr viel, ist die erste Anlaufstelle die kinderärztliche Praxis, um eventuelle Krankheiten abzuklären. Ist das Kind gesund und schreit trotzdem oft und lang, kannst du auch eine spezielle Schreibaby-Sprechstunde aufsuchen. Dort arbeiten Hebammen, die sich auf Schreikinder spezialisiert haben und dir sicher weiterhelfen können.

Babys im 2. Monat: Spielen, Lernen und Kuscheln

Dein zwei Monate altes Baby ist wach, neugierig und lernbegierig. Es lächelt, nimmt Kontakt auf, versucht zu greifen, den Kopf zu heben. Es juchzt, gurrt, gluckst, die Bewegungsabläufe werden flüssiger, die Körperwahrnehmung steigt. Alles, was dein Baby braucht, bist du, deine Liebe und deine Ansprache. Daher ist es relativ einfach, ein zwei Monate altes Baby glücklich zu machen. Dein Kind braucht Schlaf, es will essen und bei dir sein. Kuschel ausgiebig mit deinem kleinen Baby, sprich und spiel mit ihm: Kinder lernen und entwickeln sich im Spiegel ihrer Eltern.

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