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Mag ein Baby Fisch und was ist zu beachten? 

Die gesundheitlichen Vorteile von Fisch haben sich herumgesprochen: Jod, wichtige Mineralstoffe, hochwertiges, leicht verdauliches Eiweiß, lebensnotwendige Omega-3-Fettsäuren, wertvolle Vitamine – die Liste der gesunden Inhaltsstoffe überzeugt. Aber ist Fisch auch schon etwas für Babys? Die Antwort lautet ganz klar: ja.


Fisch ist auch für Babys sehr gesund

Ein Baby, das Fisch bekommt, profitiert sogar ganz besonders von den gesundheitsfördernden Nährstoffen. Spurenelemente wie Jod beispielsweise fördern bei Kindern das Wachstum. Der Verzehr von Fisch beugt Studien zufolge sogar Allergien vor, und Vitamin B12 spielt bei der Blutbildung, der Zellerneuerung und der Bildung von Nervenzellen eine zentrale Rolle. Und einen weiteren Vorteil gibt es, an den Sie jetzt vielleicht noch gar nicht denken: Bei Erwachsenen, die bereits als Säugling an Fisch herangeführt wurden, kommt auch später häufiger gesunder Fisch wie Lachs, Scholle, Forelle, Thunfisch, Rotbarsch oder auch Meeresfrüchte auf den Teller.


Ab wann kann ich meinem Baby Fischfilet geben und was muss ich beachten?

Fisch können Eltern ab Beginn der Beikost, also etwa ab dem fünften bis siebten Monat, in den Speiseplan ihres Babys einbauen. Auch allergiegefährdete Babys dürfen im Beikostalter Fisch bekommen. Es gibt sogar laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) Hinweise, dass der Fischverzehr im ersten Lebensjahr einen vorbeugenden Effekt auf die Entstehung von Allergien und Neurodermitis hat. Wenn es soweit ist und Sie Ihr Baby an Fischmahlzeiten heranführen wollen, achten Sie bitte darauf, dass der Fisch hundertprozentig grätenfrei ist. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie fertige Gläschenmahlzeiten kaufen. Das Angebot ist groß: Fisch gibt es als Gläschen für die Beikost, beispielsweise Wildlachs, Karotten und Kartoffeln, bereits ab dem vierten Monat oder als fertigen Babybrei etwas stückiger mit Fischsorten wie Pangasiusfilet oder Rotbarsch, Rahmspinat und Nudeln ab dem achten Monat. Mag Ihr Baby Fisch, so sollten Fisch-Mahlzeiten ein- bis zweimal wöchentlich auf dem Speiseplan stehen. Ersetzen Sie doch einfach mal das eine oder andere Fleischgericht durch Fisch. Das kann eine köstliche und gesunde Alternative sein.


Grätenfrei und hochwertige Qualität: Dieser Fisch eignet sich für Babys

Natürlich können Sie leckeren Fisch für Ihr Kind auch selbst zubereiten, wenn die Fischfilets garantiert grätenfrei sind. Achten Sie darauf, dass der Fisch, den Sie kaufen, das Logo des Marine Stewardship Council (MSC) trägt. Dann wissen Sie, dass der Fisch nachhaltig und umweltverträglich gefangen wurde. Wenn Sie keinen frischen Fisch bekommen, können Sie auch Tiefkühlware verwenden. Viele Fischsorten gibt es bereits in Bio-Qualität.


Zutaten und Zubereitung: So bereiten Sie den Fisch für Ihr Baby zu

Sie sollten den Fisch dünsten und je nach Alter Ihres Babys als Beikost feiner oder etwas grober pürieren. Frittiert oder gebacken vertragen Kinder im Babyalter Fisch in der Regel noch nicht. Empfehlenswert sind für einen Babybrei Süßwasser- und Seefische wie Lachs, Seelachs, Kabeljau, Scholle, Thunfisch, Rotbarschfilets oder Forelle. Wichtig ist, das gilt insbesondere für Meeresfrüchte: Bieten Sie Ihrem Kind Fisch und Meeresfrüchte niemals roh, sondern immer nur gut durchgegart an. Die Fischsorten können Sie beispielsweise kombinieren mit Kartoffeln, Süßkartoffeln, Zucchini, Brokkoli, Karotten, Reis oder Nudeln. Probieren Sie einfach aus, was Ihrem Kind schmeckt. 

Babybrei mit Fisch portionsweise einfrieren: Das müssen Sie beachten

Grundsätzlich können alle frisch und selbst gekochten Babybreis problemlos eingefroren werden. Das gilt auch für Babybrei mit Fisch – unabhängig von der Fischsorte. Damit Nährstoffe und wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die so wichtig für die Entwicklung von Gehirn- und Nervenzellen von Babys sind, erhalten bleiben, gilt es, Folgendes zu beachten: Wenn Sie Babybrei mit Fisch einfrieren wollen, kühlen Sie den selbst gekochten Brei schnell herunter, sorgen Sie für ein hygienisch einwandfreies Gefäß und dann schnell ins Gefrierfach. Zum Auftauen nehmen Sie den Babybrei mit Fisch am besten am Abend vorher aus dem Tiefkühlfach und lassen den Brei langsam über Nacht im Kühlschrank auftauen.

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