
Tricks für gute Laune

Stufe 1: Hunger, Pipi, kalt, warm, unbequem?
Zuerst ist der große Zufriedenheits-Check angesagt: Hat das Baby Hunger, ist die Windel voll? Oder ist es dem Baby zu warm? Schwitzt das Baby im Nacken, dann muss für Abkühlung gesorgt werden. Im Winter heißt das, in Räumen Jacke oder Schneeanzug auf, Mütze absetzen. Tipp: Praktisch für unterwegs ist ein Lammfellsack mit Reißverschluss. Der lässt sich schnell öffnen und wärmt so sehr, dass dünnere Bekleidung genügt. Und wenn es gar nicht mehr mit Wagen geht, dann kommt das Baby ins Tragetuch. So hat man trotzdem die Hände frei, etwa beim Einkauf.

Apropos Bekleidung: Besonders in den ersten Lebensmonaten sollte Babys Outfit so gewählt werden, dass es sich leicht an- und ausziehen lässt. Praktisch sind Wickelbodys sowie Strampler und Hosen, die sich im Schritt öffnen lassen. Pullis und Hemdchen sollten genügend große Öffnungen für den Kopf haben und weit genug sein, dass die Arme leicht durchpassen. Vor allem im „Windelhavariefall“ sind die Eltern dankbar dafür, wenn das An- und Ausziehen ohne Gezerre und Gezeter abläuft.

Stufe 2: Wickeln –
Schluss mit Babys Ärger
Irgendwann kommt der Tag, ab dem jedes Baby das ständige Wickeln lästig findet. Dann hilft eine kleine Ablenkung: „Ein kleines Mobile über dem Wickelplatz ist immer spannend. Ob selbst gebastelte Papierflieger, klackernde Holzfiguren oder ein Spieltrapez – Babys freuen sich über alles, was sich bewegt. Und größere Kinder sind stolz, wenn sie mithelfen können: die Creme halten oder öffnen oder die Windel auffalten.
Weblinks-Tipps
Allerlei Fingerspiele und Kinderlieder
Noch mehr textliche Vorlagen
Buchtipps
Zehn klitzekleine Zappelfinger – Meine ersten Fingerspiele, Antje Flad, arsEdition
Kinder fördern mit Spiel und Spaß – Sprechen, wahrnehmen, bewegen, Lydia Psurek, Compact Verlag

Stufe 3: Dabei sein ist alles

Vielen wehren sich lange gegen eine Babyschaukel, finden sie überflüssig und unsinnig. Doch das Ausprobieren lohnt sich: Manchmal sind die Kleinen zu müde zum Einschlafen, dann werden sie in der Schaukel ruhig. Und viele Babys genießen es, Mama aus der Schaukel heraus beobachten zu können, wenn sie im Haushalt arbeitet. Das entlastet den Rücken, da eine echte Alternative zum Tragetuch.

Stufe 4: Tricks gegen Langeweile
Ist dem Baby langweilig? Dann sorgen Sie für Beschäftigung und Unterhaltung. Hier einige Tipps:
Passendes Spielzeug: Spielzeug sollte immer altersgerecht sein. Sind z. B. Rasseln oder Greiflinge für einen Säugling zu schwer zum Festhalten, ist er schnell frustriert. Außerdem mögen Babys starke Kontraste.
Nicht überfordern: Zu viele Spielsachen auf einmal überfordern die Kinder schnell. „Weniger ist mehr. Bis auf das Lieblingsstofftier tausche ich Spielzeug immer mal wieder aus.“
Da passiert ja was: Babys freuen sich über Erfolgserlebnisse. Wenn sie unter dem Baby-Gym einen Ball berühren und bewegen, ein Glöckchen zum Klingeln bringen oder auf Knopfdruck Geräusche auslösen können – das macht Riesenfreude. „Faszinierend ist alles, bei dem etwas passiert.“
Die Klassiker: Fingerspiele und Singen: Das hilft auf Autofahrten und im Wartezimmer. „Wiederholung ist das oberste Prinzip. Babys freuen sich über bekannte Melodien oder kleine Spiele. Und die lassen sich zum Glück schnell lernen.“

Schnell ablenken: Bellen, Miauen oder Krähen lenkt Babys schnell von kleinen Ärgernissen ab.
„Kuckuck“ – immer beliebt: „Das Spiel gegen aufkommende Langeweile funktioniert praktisch überall: Mit Waschlappen und Handtuch im Bad, beim Wäscheaufhängen oder mit der Käsepackung im Supermarkt.“
Mithelfen lassen: Größere Kinder ahmen gern nach und helfen mit. Einkauf selbst in den Wagen packen, auf das Kassenband legen oder auch putzen – Mithelfen macht Spaß.
