Baby-Kurse

Baby fördern und nicht fordern: Das gemeinsame Erleben der Kursprogramme wirkt sich positiv auf das Verhältnis zwischen Eltern und Kind aus. Im vielseitigen Angebot aller Babykurse finden Sie bestimmt den richtigen für Sie und ihren Liebling.

Babyschwimmen 

Der Begriff Babyschwimmen ist etwas irreführend für diese Baby-Kurse, denn Ihr Baby lernt so früh natürlich noch nicht das Schwimmen. Wenn unsere Kleinsten im Wasser plantschen, sind sie buchstäblich in ihrem Element. Denn in Mamas Bauch haben sie lange genug im Fruchtwasser gelebt. Möchten Sie Ihr Baby fördern, ist ein Babyschwimmkurs ideal dafür geeignet, um Babys Bewegung und das soziale Kontaktverhalten zu anderen Babys zu trainieren. Die Kleinen lernen spielerisch den Umgang mit Wasser, üben ihren Gleichgewichtssinn und ihre Koordinationsfähigkeit.

Für Kleinkinder ist das eine wunderbare Erfahrung. Denn im gut temperierten Wasser sind sie zu Bewegungen fähig, die außerhalb des Beckens kaum vorstellbar sind. Durch den Hautkontakt und die Erfahrung, von den Eltern sicher gehalten zu werden, wird die Eltern-Kind-Bindung verstärkt. All das zusammen genommen, erklärt das große Angebot dieser Babykurse. Babyschwimmen ist für Babys ab drei Monaten, wenn sie ihren Kopf selbstständig halten können, geeignet. Jedoch nicht jedes Kind bewegt sich gern im Wasser!

Babymassage

Über Berührungen erlebt das Kleinkind sich und seine Umwelt, denn das Fühlen ist unsere erste Sprache. Eine sanfte Streichelmassage mit feinem Babyöl entspannt das Kind, lässt es besser schlafen und hilft ihm bei quälenden Koliken und Blähungen. Der dadurch hergestellte innige Kontakt mit dem Baby fördert die Kommunikation, stärkt die gegenseitige Bindung und lehrt eine respektvolle Haltung, die dem Kleinkind guttut. Studien haben ergeben, dass Babys, die auf diese Weise regelmäßig sanft „massiert“ werden, weniger schreien und besser schlafen.

Babymassage wird für Kleinkinder ab der sechsten Lebenswoche bis rund sechs Monaten empfohlen, denn mit zunehmendem Alter wird’s dann etwas schwierig, die Kleinen noch stillzuhalten. Wichtig ist auch der richtige Zeitpunkt: Das Kind sollte weder ganz satt noch hungrig sein. Babykurse zum Erlernen der Massage dauern meistens eine drei viertel Stunde bis zu anderthalb Stunden. Die Kosten für diese Babykurse liegen in der Regel sich zwischen dreißig und siebzig Euro.

Krabbelgruppen

Ab dem sechsten Monat werden die Kleinen zusehends aktiver und interessieren sich stärker für gleichaltrige Kinder. Das sollten Sie bei Ihrem Baby fördern, indem Sie einen der geläufigsten aller Babykurse besuchen: die Krabbelgruppe. Der Erfahrungsaustausch in Krabbelgruppen bietet sich hier für Groß und Klein an und macht dabei noch viel Spaß. Hier wird viel gespielt, gesungen und herumgetollt. Krabbelgruppen sind daher eine gute Basis, um andere Eltern kennenzulernen. Solche Treffen entstehen oft auch spontan auf privater Basis. Einfach einmal über die Gemeinde, Mütter- oder Familienzentren recherchieren oder im Bekanntenkreis nachfragen.

Yoga

Beim Baby-Yoga steht das gemeinsame sinnliche Erlebnis von Mutter und Kind im Vordergrund. Die Mutter lernt während eines hektischen Tages mit gezielten Entspannungsübungen für Rücken, Schulter, Nacken und Beckenboden ihre Ruhe zu finden. Die Übungen für das Baby, meist sanfte und fließende Bewegungen, werden dann von der Mutter selbst ausgeführt. Häufig beinhalten die Baby-Kurse auch Baby-Massagen. Das Mindestalter variiert je nach Kurs: Manche starten schon mit Neugeborenen und andere setzen voraus, dass sich die Kinder selbstständig bewegen können. Auf jeden Fall für Mutter und Baby eine großartige Erfahrung! Die Mutter kann ihren Körper in Form halten, ohne ihr Kind dabei vernachlässigen zu müssen. Wenn die Übungen einmal gut beherrscht werden, können sie auch zu Hause durchgeführt werden, quasi als „Baby-Kurse im Home-Spa“.

Musik

Experten sind sich einig: Gemeinsames Singen fördert die Entwicklung beider Hirnhälften und wiederkehrende Melodien vermitteln das Gefühl von Halt und Geborgenheit. Des Weiteren sorgt Musik dafür, dass Kinder emotional stabiler sind und sich besser konzentrieren können. In vielen Musik- und Singkursen bewegen sich Eltern mit Kindern gemeinsam zur gesungenen oder gehörten Musik. Singspiele können natürlich auch zu Hause ausprobiert werden. Unerheblich davon, ob jeder Ton exakt getroffen wird, das Baby wird sie mehr als jede Kinder-CD lieben. Für kleine Babys ist schon allein das Gute-Nacht-Lied ein schönes Ritual, das es sanft in den Schlummer begleitet. Klang- und liebevoll das Baby fördern und im besten Fall ganz schnell in den erholsamen Schlaf befördern …

PEKiP und DELFI

Mit dem PEKiP (Prager Eltern-Kind-Programm) lernen Eltern die Gefühle und Bedürfnisse ihrer Babys zu verstehen. Auf spielerische Weise lässt sich hier ganzheitlich das Baby fördern. Wobei meist immer sehr einfache Spielzeuge wie Wasserbälle, Wasserschalen oder Luftballons benutzt werden. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Erleben von Spiel, Spaß und Bewegung. PEKiP Baby-Kurse sind für Kleinkinder ab der vierten Woche vorgesehen und enden, wenn sie selbstständig laufen können. Hinsichtlich Ablauf und Inhalte sind DELFI Baby-Kurse (abgeleitet von Denken-Entwickeln-Lieben-Fühlen-Individuell) den PEKiP-Kursen artverwandt. In DELFI-Kursen wird mit Streichelmassagen, Tast- oder Wasserspielen die fortschreitende Bewegungs- und Sinnesentwicklung angeregt. Beide Babykurse sind in jedem Fall eine tolle Erfahrung und stärken ebenfalls die Eltern-Kind-Bindung.

Fotos: © JBryson, Yarinca – Istockphoto

Weblinks

Alles rund ums Prager-Eltern-Kind-Programm

Alles rund um die Ideen von DELFI®

Hierhinter verbirgt sich ein in den Niederlanden entwickeltes Lern- und Förderprogramm für Kleinkinder ab 18 Monaten und deren Eltern

Babygerechte Schwimmschulen in Ihrer Nähe und Kurstipps

Buchtipps

  1. Babymassage – Wohltuend, gesund, beruhigend, Compact Verlag
  2. PEKiP – Babys fördern mit Bewegung und Spiel, Compact Verlag

Film zum Thema